Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ein gastronomisches Lokal aufzubauen, das seine Waren zu 100% aus dem fairen Handel oder aus biologischer Landwirtschaft bezieht.
Da gibt es keine Kompromisse, vom Gemüse über Cocktailzutaten bis hin zum Frittieröl, alles ist bei uns fair und bio.
Das Weltcafé ist:
- neuer Absatzkanal für Bauern aus dem fairen Handel und für die biologische Landwirtschaft
- Vorzeigebetrieb, der wirtschaftlich rentabel mit ethischen Grundsätzen arbeitet
- Sprachrohr des "fairen" Gedankens
- anschauliches Beispiel, dass fair + bio = geschmackliche und ethische Qualität ist
Am 2.Dezember 2005 eröffnete das 1. Weltcafé - in Wien. In nur wenigen Wochen entwickelte
sich das Weltcafé zu einem Szenetreffpunkt für Studenten und entwicklungspolitisch interessiertem Publikum.
Aber das Weltcafé ist mehr als nur ein Ort, an dem man sich auf einen guten Kaffee trifft. Das Weltcafé ist ein Ort für Veranstaltungen aller Art:
Diavorträge, Kinoabende, Ausstellungen, Lesungen, Diskussionsabende und vieles mehr sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.
Fairer Handel ist eine Partnerschaft, die nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Er trägt zu einer nachhaltigen Entwicklung bei, indem er bessere Handelskonditionen bietet und die sozialen Rechte benachteiligter ProduzentInnen - insbesondere in den Ländern des Südens - sichert.
Was sind die Grundsätze des Fairen Handels?
- faire Preise für die ProduzentInnen
- langfristige und verlässliche Beziehungen zwischen den HandelspartnerInnen
- menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Einhaltung von arbeitsrechtlichen Standards
- keine ausbeuterische Kinderarbeit sowie Zwangsarbeit
- Beratung und Begleitung bei Anbau, Produktentwicklung und Vermarktung sowie Hilfe bei der Finanzierung
- schonender Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen
- Transparenz auf allen Handelsstufen
Für den Fairen Handel produzieren Kleinbauern und HandwerkerInnen aus Asien, Afrika und Lateinamerika. Sie sind in Kooperativen, Genossenschaften oder Familienverbänden organisiert. Von den Partnern im Norden erhalten sie Marktinformationen, Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Produkte sowie Abnahmegarantien, die ihnen einen kontinuierlichen Marktzugang sichern. Fairer Handel wirkt als Türöffner: Viele kleinere ProduzentInnen könnten ihre Produkte in den nördlichen Industriestaaten sonst gar nicht verkaufen. Außerdem unterstützen die Partner beim Umstieg auf biologische Produktionsweisen. Nicht zuletzt schafft der Faire Handel auch Öffentlichkeit für entwicklungspolitische Themen.
Beim Fairen Handel gibt es Mindestpreise, die von den Preisschwankungen auf dem Weltmarkt unabhängig sind. Der Faire Preis setzt sich aus garantiertem Mindestpreis und Fair Trade-Prämie zusammen.
Mit der Fair Trade-Prämie werden Schulen, Gesundheitszentren, Wohnbau, Umweltschutz und Frauenförderung finanziert. Die Produzentenorganisationen entscheiden selbständig, wie sie die Mehreinnahmen verwenden - ein Teil wird in den Organisationen behalten, z.B. für Soziales (Gesundheit, Pensionen, Kreditfonds, Weiterbildung, Bioanbau) oder zur Qualitätsverbesserung in der Produktion (LKW, Biogas-Anlagen). Den anderen Teil erhalten die ProduzentInnen und ihre Familien direkt zur Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse.
Der Gedanke des fairen Handels hört nicht beim Handel mit Entwicklungsländern auf, auch die regionale Wirtschaft muss mit fairen Grundsätzen arbeiten.
Die biologische Landwirtschaft geht mit Boden und Land schonend um. Mit ihrer nachhaltigen und verantwortungsvollen Nutzung des Landes trägt die biologische Landwirtschaft zur langfristigen Sicherung der natürlichen Ressourcen bei.